1. Sachertorte von Herrn Johannes
Der Wiener Klassiker in Herrn Johannes’ Handschrift
Die berühmteste Torte der Welt, entstanden 1832 durch den Bäckerlehrling Franz Sacher. Bei uns backt Herr Johannes die Sachertorte, er war Küchenchef in fünf Wiener Top-Hotels und hat sein Rezept über Jahrzehnte perfektioniert. Schokoladentorte mit Marille-Marmelade und Schokoglasur, dazu klassisch Schlagobers. Sein Rezept mit allen Handgriffen zum Sachermasse anschlagen, Tortenboden schneiden, füllen und glasieren findet ihr hier:
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2. Apfelstrudel von Frau Maria
Der hauchdünn gezogene Teig, mit dem alles steht und fällt
Die Wiener Mehlspeise schlechthin. Frau Maria hat ihr ganzes Berufsleben in der Gastronomie verbracht und den Strudel-Teig unzählige Male gezogen. Der Trick: der Teig muss so dünn sein, dass eine Zeitung durchscheint. In ihrem Rezept sind alle Details drin: warum das Wasser handwarm sein muss, warum mindestens zehn Minuten geknetet wird und warum der Teig ruht, aber nicht im Kühlschrank.
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3. Buchteln aus der Vollpension
Flaumiger Germteig, gefüllt mit Powidl
Süßer Germteig, dicht an dicht gesetzt werden, damit sie beim Aufgehen zusammenwachsen. Klassisch gefüllt mit Powidl, alternativ mit Marillenmarmelade. Der Duft beim Backen ist unbeschreiblich. Unsere Backomas und -opas machen Buchteln seit Jahrzehnten. Das Rezept zeigt, warum der Teig ruhen muss, wie man die Füllung einschlägt und wann die Buchteln perfekt sind.
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4. Kardinalschnitte von Herrn Gerhard
Die eleganteste Wiener Mehlspeise
Ein Streifen aus gebackenem Baiser mit Biskuit-Rand, ein Streifen aus Biskuit, gefüllt mit Kaffeecreme und Preiselbeeren. Die gelb-weiße Optik ist eine Anspielung auf die Vatikan-Farben, daher der Name. 1933 anlässlich des Katholikentages vom Wiener Konditor Ludwig Heiner kreiert. Herrn Gerhards Rezept zeigt, wie die Baiser-Streifen die richtige Konsistenz bekommen.
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5. Kaiserschmarrn von Mutter Mayr
Der Kaiser-Klassiker in der klassischen Familien-Version
Zerrupfter Pfannkuchen mit Rosinen, bestreut mit Staubzucker und serviert mit Zwetschkenröster oder Apfelmus. Der Kaiserschmarrn ist eine der beliebtesten österreichischen Mehlspeisen und war laut unserer eigenen Studie österreichweit das Lieblingsdessert. Mutter Mayrs Rezept ist die klassische Familien-Version.
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6. Gugelhupf von Frau Christine I.
Der Familien-Klassiker in der charakteristischen Ringform
Ein einfacher Kuchen in der charakteristischen Ringform mit dem mittigen Loch. Ein Wiener Familienklassiker, den es in unzähligen Variationen gibt: mit Mohn, Nüssen, Schokolade oder Zitrone. Frau Christine I.’s Version ist die klassische Grundrezeptur, an der ihr euch beim Nachbacken orientieren könnt.
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7. Punschschnitte von Frau Christine I.
Die große Schwester des Punschkrapferls
Wie das Punschkrapferl, nur als Schnitte. Biskuit mit Rum-Marmelade-Nuss-Keksbrösel-Masse gefüllt, außen mit rosa Zuckerglasur überzogen. Traditionell wird sie aus Resten anderer Mehlspeisen gemacht, das Ergebnis ist trotzdem oder gerade deshalb Kult.
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8. Linzerschnitte von Mutter Mayr
Die kleine Schwester der Linzertorte
Die Linzer-Backtradition ist wahrscheinlich noch älter als die Sachertorte. Nussiger Mürbteig mit Ribiselmarmelade, klassisch mit Teiggitter. Die Linzerschnitte ist die praktische Alltags-Version der Linzertorte: gleicher Teig, gleiche Fülle, nur in Schnitten geschnitten. Mutter Mayrs Rezept bringt die Wiener Küche mit der oberösterreichischen Backtradition zusammen.
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9. Milchrahmstrudel von Frau Maria
Der unterschätzte Strudel-Klassiker
„Milirahm”, wie man auch in Wien sagt. Wie der Apfelstrudel, aber mit einer cremigen Füllung aus Milchrahm und Semmelbröseln. Frau Marias zweiter Beitrag zum Thema Resteverwertung: traditionell wurde der Milchrahmstrudel aus altem Weißbrot gemacht. Ein Strudel, der viele überrascht, die dachten, sie kennen alle Wiener Mehlspeisen schon.
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10. Kipferlkoch aus der Vollpension
Die vergessene Wiener Mehlspeise
Kipferlkoch ist eine der klassischen Wiener Resteverwertungsmehlspeisen: altbackene Kipferl, in Milch aufgeweicht, mit Zucker, Ei und Rosinen zu einem süßen Auflauf gebacken. Der Kipferlkoch war in vielen Wiener Haushalten ein Sonntag-Klassiker und ist heute fast vergessen. Unser Rezept ist eine Einladung, ihn wieder zu entdecken.
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