Wir erhalten keine laufenden Lohn-Förderungen und finanzieren alle Kosten und Löhne zu 100 % aus unseren Umsätzen. Das bedeutet: Wir müssen – wie jeder Gastrobetrieb – wirtschaftlich arbeiten, Rechnungen bezahlen, Mieten stemmen und Löhne überweisen. Der Unterschied: Wir tun das mit einem zusätzlichen Auftrag – soziale Wirkung erzielen.
Das hat konkrete Konsequenzen:
❤ Ein Stück Omakuchen entsteht bei uns in aufwendiger Handarbeit. Unsere Senior:innen backen mit haushaltsnahen Geräten und traditionellen Methoden, während Großkonditoreien und Ketten auf Fließbänder und standardisierte Prozesse setzen. Unsere Gäste zahlen aber nicht das Mehrfache – deshalb muss unser Café voll sein, damit wir wirtschaftlich arbeiten können.
❤ Wir beschäftigen deutlich mehr Menschen als ein klassischer Betrieb, viele davon in Teilzeit – und rund 50 % Senior:innen, oft mit besonderen Bedürfnissen.
❤ Wir schaffen Rollen wie die „Oma vom Dienst“, die nicht auf Effizienz, sondern auf Begegnung und Wirkung ausgerichtet sind.
❤ Gleichzeitig werden wir wirtschaftlich bewertet wie jedes andere Unternehmen – ohne dass unser sozialer Beitrag in Bilanzen abgebildet wird oder wir steuerliche Vorteile hätten.
Warum wir das trotzdem tun?
Weil ältere Menschen so viel zu geben haben, wenn man die richtigen Rahmenbedingungen schafft. Genau das haben wir entwickelt – ein wirtschaftlich tragfähiges System, in dem Senior:innen vollwertige Rollen haben.
Die Zahlen zeigen, dass es funktioniert:
❤ Über 100 Senior:innen haben in den letzten zehn Jahren bei uns gebacken, serviert und geglänzt – und dabei gemeinsam mehr als 2 Millionen Euro dazuverdient. Viele von ihnen sind seit Jahren Fixsterne in unserem Team.
❤ Über 1 Million Gäste haben ihre Kuchen gekostet – und uns damit unter die Top 10 % der Restaurants weltweit auf TripAdvisor gebracht.